Clement Justus Zurvanian, ein Junge aus der privilegierten Klasse, wurde in einer Imkerei in Mexiko geboren und wuchs mit den geheimen Traditionen der alten Maya auf. Während seines Initiationsrituals in einer verborgenen Höhle wird er von der Vorahnung eines fürchterlichen persönlichen Schicksals erschüttert: er soll, wie ein moderner Utnapishtim, nach der absichtlichen Zerstörung der gesamten Welt, eine kleine Gruppe von Überlebenden in eine ungewisse Zukunft führen.
QUEEN BEE ist die moderne pre-apokalyptische Geschichte eines Menschen, der dazu berufen ist, im Namen der Menschheit zu handeln.
Als Kind in Oaxaca hat Clement verschiedene charakterbildende Freunde und Erfahrungen, die ihn von klein auf darauf vorbereiteten, seine unvermeidliche Bestimmung zu akzeptieren. Als junger Mann in San Francisco, Kalifornien, lernt er Enos und Cyrus kennen, zwei außergewöhnliche Menschen mit erstaunlichen Ambitionen, die ihn in sein Schicksal einweihen werden. Als sie ihn für ihr apokalyptisches Unterfangen rekrutieren, ahnt er, dass die Bienenkönigin, die metaphorische Mutter unserer Zivilisation und Herrscherin der bekannten Welt, geopfert werden muss, um ihre Pläne zu vereiteln. Um die Menschheit zu retten, muss die Bienenkönigin sterben!
QUEEN BEE ist der Debüt Roman von RF Salazar Nader.
Warum leben wir in der Realität, in der wir leben? Das ist der Behandlungsbereich in diesem Werk der Fiktion, aber auch der Philosophie. Im Zeitalter des Transhumanismus, bewegen wir uns vom Homo sapiens zum Homo deus, und wir müssen wissen, was das bedeutet – nämlich, dass die Ultratechnologie des Weltraumzeitalters endlich angekommen ist.
Was werden wir damit machen? Wie werden wir unsere Intelligenz einsetzen, zu welchem Zweck, mit welchen Benefizianten? Wir haben eine Verantwortung uns selbst gegenüber, wenn wir gottähnliche Kräfte entwickeln, die Leben erschaffen. Ist eine künstliche Intelligenz ein Lebewesen? Was ist Leben? Was bin ich? Die Intelligenz ist Licht im Äther; ich greife einfach zu. Eines Tages werden wir Homo cogitans.
Wenn man wissen will, wohin die Menschheit geht, muss man erst wissen, woher wir kommen, und so, um in die Zukunft zu blicken, schaute ich in die Vergangenheit, anfangs mit den heiligen Symbolen von Mu, aber am meisten interessierten mich die Sumerer, die im Zweistromland die moderne Zivilisation begründeten. Was für eine spannende Geschichte. Und so tauchte ich tief in uralte Überlieferungen ein, bis in mir eine neuartige Frage auftauchte: was wäre, wenn nach der Sintflut, Städte top-down von einer überlebenden zivilisatorischen Klasse – und nicht bottom-up von Jägern und Sammlern auf der Suche nach einer besseren Lebensweise – wieder aufgebaut worden wären? Diese Frage führte zu der zentralen Idee dieses Werks: Was wäre, wenn die Welt ein Bienenstock wäre und es eine Bienenkönigin gäbe?
Fiktion. Und Philosophie. Ich hoffe, es gefällt Euch.
RF – Wiesbaden 31.08.2025
1970 zufällig in Kolumbien geboren, in vielen Ländern und Kontinenten der Welt gelebt, ein Produkt der Globalisierung, ich komme aus Amerika, Nord und Sud, und lebe seit 2004 in Deutschland.
Ich habe verschiedene Bücher literarischer und philosophischer Belletristik im Selbstverlag veröffentlicht, sowohl in Prosa als auch in Versen, und entwickle weitere literarische Projekte.
In meiner freien Zeit denke ich gern nach. Ich bin mittlerweile ein hessischer Bub und wohne glücklich in der Stadt der drei Lilien mit Frau und Tochter.